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26.05.2015   

Revision SKOS-Richtlinien

Fast alle Forderungen erfüllt

Zürich, 22. Mai 2015 – Die Sozialkonferenz Kanton Zürich stellt erfreut fest, dass ihre Forderungen zur Anpassung der SKOS-Richtlinien in der schweizweiten Vernehmlassung grossmehrheitlich auf Zustimmung stiessen. Wir sind insbesondere erfreut, dass die Sozialdirektorenkonferenz (SODK) beschlossen hat, den Grundbedarf für Jugendliche unter 25 Jahren und für Grossfamilien ab 6 Personen zu senken.

Zum einen hat sich bei der Vernehmlassung eine relativ knappe Mehrheit ergeben für die Beibehaltung des Grundbedarfs für Einzelhaushalte, zum andern jedoch eine überaus klare für eine Senkung des Ansatzes bei Jugendlichen unter 25 Jahren und eine Plafonierung bei Grosshaushalten ab 6 Personen. Das entspricht einem Anliegen, welches die Sozialkonferenz als Vertreterin der Gemeinden im Kanton Zürich, schon seit längerem vorträgt.

 

Grundbedarf für Grossfamilien gesenkt

Sowohl beim Beibehalt des Grundbedarfes bei Einzelhaushalten – trotz vom Bundesamt für Statistik errechneten höheren Ausgaben, die für die Sicherung der sozialen Existenz anfallen -  wie auch bei der Senkung des Grundbedarfes für junge Erwachsene ist der SKOS-Vorstand den Anliegen der Sozialkonferenz gefolgt. Der SKOS-Vorstand hat der Sozialdirektorenkonferenz  auch vorgeschlagen,  der Grundbedarf für grössere Haushalte trotz mehrheitlicher Unterstützung nicht zu senken. Die Sozialkonferenz nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass die Sozialdirektorenkonferenz in ihrem Sinne entschieden hat und den Grundbedarf für Grossfamilien ab 6 Personn senkt.

 

Die Sozialkonferenz hat sich immer für eine Beibehaltung des Einkommensfreibetrages ausgesprochen, gleichzeitig aber, wie vom Regierungsrat in der Zwischenzeit umgesetzt, eine Reduktion auf den Minimalbetrag von CHF 400.00 verlangt. Bedauerlich ist, dass die Abschaffung der minimalen Integrationszulage in der Vernehmlassung und beim SKOS-Vorstand keine Mehrheit fand. Ein detaillierterer Beschrieb, unter welchen Bedingungen diese Zulage auszurichten ist, erachtet die Sozialkonferenz als notwendig. Es kann nicht sein, dass  Sozialhilfebeziehende ohne nachgewiesene Gegenleistung diese Zulage erhalten.

 

Verschärfung der Sanktionsmöglichkeiten

Renitente Sozialhilfebeziehende stellen zwar eine kleine Minderheit dar. Sie verursachen jedoch einen überdurchschnittlichen Aufwand und gefährden die Akzeptanz der Sozialhilfe. Eine Verschärfung aber auch auch eine Vereinfachung der Sanktionsmöglichkeiten sind höchst erwünscht. Die Sozialkonferenz hat sich für einen maximalen Kürzungsbetrag von 30% ausgesprochen, wie die Mehrheit der Vernehmlassungsteilnehmer.

 

Die Sozialkonferenz erwartet, dass die beschlossenen Massnahmen auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt werden können. Damit werden insbesondere gegenüber Jugendlichen die richtigen Anreize gesetzt, sich um wirtschaftliche Eigenständigkeit zu bemühen und für kinderreiche Familien bringt nicht jedes weitere Kind einen substantiellen Beitrag für das Familienbudget



Skos: Kantone für härtere Gangart. ZU 2015-05-23


Und die Skos bewegt sich doch. ZU 2015-05-23


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04.05.2015   Den Newsletter vom Mai 2015  finden Sie hier.

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17.04.2015   Den Newsletter vom April /2015  finden Sie hier.

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04.02.2015   Den Newsletter 1/2015  finden Sie hier.

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02.02.2015   

Nein zu KKBB

Zürich, 2. Februar 2015 (pd)  Die Sozialkonferenz Kanton Zürich unterstützt die Aufhebung der Kleinkinderbetreuungsbeiträge KKBB in der heutigen Form. Sie hat dies in einem Schreiben der kantonsrätliche Kommission für Bildung und Kultur (KBIK), welche demnächst die Beratungen einer entsprechenden Parlamentarischen Initiative aufnimmt, mitgeteilt Wirtschaftlich Bedürftige, insbesondere Alleinerziehende sollen wieder durch die Sozialhilfe unterstützt werden. Der Kanton solle sich dafür stärker  bei der Frühen Förderung engagieren.

Die KKBB stehen heute quer in der Landschaft. Sie sind unvereinbar mit dem erheblichen Ausbau der familienergänzenden Betreuungsstrukturen (Krippen etc.) im Kanton Zürich, einem veränderten Arbeitsmarkt sowie neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Entwicklung von Kleinkindern. Die Massnahmen zur Dämpfung des Kostenanstiegs für die Gemeinden durch die KKBB haben zu einer Reduktion der Belastungen der Zürcher Gemeinden von 44 auf rund 28 Millionen pro Jahr geführt. Mit der Abschaffung der KKBB fallen diese ganz weg, werden jedoch zu einem noch nicht quantifizierten Anstieg der Sozialhilfe führen, der sich aber in einem deutlich engerem Rahmen bewegen dürfte.

 

Über Sozialhilfe aktivieren

Bedürftige Familien mit Kleinkindern und insbesondere Alleinerziehende sollen wieder von den Gemeinden über die Sozialhilfe unterstützt und betreut werden. Mit der finanziellen Unterstützung können geeignete Förderungsmassnahmen für Kinder und Eltern im Einzelfall verknüpft werden. Die Soko diskutiert derzeit darüber, ob diese Familien die Sozialhilfeleistungen in einer von den SKOS-Richtlinien abweichenden grosszügigeren Form (z.B. höherer Vermögensfreibetrag, keine Meldung an Migrationsbehörden, keine Rückerstattungspflicht) erhalten sollen. In Betracht gezogen werden soll dabei auch die finanzielle Mitbeteiligung des Kantons, spart er doch mit der Aufhebung der KKBB Kosten für den administrativen Aufwand für die Bearbeitung der Anträge.

 

Frühe Förderung statt KKBB

Von grosser Bedeutung sind im Bereich der Frühen Förderung geeignete Integrationsangebote für Kleinkinder über den ganzen Kanton. Auf Basis des neuen Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) hat sich das Amt für Jugend und Berufsberatung aus diesem Bereich als Träger und (Mit)-Finanzierer in den letzten Jahren fast ganz zurückgezogen. Die Angebote wurden oft von Gemeinden übernommen und werden von diesen meist umfänglich finanziert. Über den ganzen Kanton bestehen nach Kenntnis der Soko Angebotslücken. Der Soko ist es ein wichtiges Anliegen, dass innerhalb des KJHG für die Frühe Förderung eine verbindliche Grundlage für das Engagement des Kantons in Zusammenarbeit mit den Gemeinden geschaffen wird wie dies auch die kantonale Jugendhilfekommission verlangt.



Zürcher Sozialkonferenz für Abschaffung der Kleinkinderbeiträge. LIZ 2015-02-02


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11.12.2014   

Der Vorstand der Sozial-konferenz Kanton Zürich hat sich für die Legislaturperiode 2014-18statutenkonform konstituiert. Sie wählte Roger Bachmann Stadtrat Soziales Dietikon zum Vizepräsidenten. Im Ausschuss wirken neu die Vertreterin des Bezirks Hinwil, Sylvia Veraguth und der Vertreter des Bezirks Horgen, Remo Moser mit.

Als Erstes wird sich der Ausschuss unter Beizug von Christian Wegmüller, Präsident der Bezirkssozialkonferenz Pfäffikon, der Totalrevision der Statuten widmen und sich aktiv an der Vernehmlassung der SKOS zu den prioritär anstehenden Reformen der SKOS-Richtlinien beteiligen.
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25.11.2014   
Der Sozialbericht Kanton Zürich 2013 kann hier  heruntergeladen werden.
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20.11.2014   

20.11.2014  (pd) - Der Vorstand der Sozialkonferenz Kanton Zürich schlägt mit 18:1 Stimmen einen Wechsel des Wahlrhythmus für das Präsidium vor. Nach den Gemeinderatswahlen soll wie bisher der Vorstand  neu bestellt werden, neu das Präsidium nach den KR-Wahlen. Deshalb stellt sich das bisherige Co-Präsidium Armin Manser/Gabriela Winkler für ein Übergangsjahr zur Verfügung. Der Vorstand beantragt der Mitgliederversammlung mit 18:1 Stimmen die Wahl von Armin Manser und Gabriela Winkler für 1 Jahr.

Bis heute hat der Vorstand keinen anderen Antrag erhalten.

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19.09.2014   

Sozialkosten – bitte differenzieren

Der Fall der Gemeinde Hagenbuch macht Schlagzeilen und flugs wird wieder tüchtig auf die Sozialhilfe eingedroschen. Es gilt zu differenzieren. 


Die Stellungnahme von Gabriela Winkler kann hier heruntergeladen werden.
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04.06.2014   Den aktuellen Newsletter 3/2014  finden Sie hier.

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16.04.2014   Den aktuellen Newsletter 2/2014  finden Sie hier.

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04.02.2014   Den aktuellen Newsletter 1/2014  finden Sie hier.

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16.01.2014   

 

Schritt in die richtige Richtung

Zürich, 16. Januar 2014 Die Sozialkonferenz begrüsst die Massnahmen zur Dämpfung des Kostenanstiegs für die Gemeinden durch die Kleinkinderbetreuungs-beiträge. Sie ist insbesondere erfreut, dass das Monitoring wie schon in der Vernehmlassung gefordert, weitergeführt wird und eine allfällige weitere Anpassung von Freibeträgen, Abzügen, Vermögens- und Einkommensgrenzen vorbehalten bleibt.

Medienmitteilung im Wortlaut

 

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23.12.2013   Den  Newsletter 3/2013  finden Sie hier. Themen. Rückbllick auf Jahrestagung, Mitgliederversammlung und Zusammenkuft der Sozialvorstände und Bezirksräte.

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17.12.2013   

Im Jahr 2012 wurden in der Schweiz 250’333 Personen in 153’586 Fällen mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstützt. Die gesamtschweizerische Sozialhilfequote steigt gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1%.

Die Statistik kann hier heruntergeladen werden.
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13.12.2013   KKBB – Erfolg für die Sozialkonferenz

Kostenexplosion in der Familienhilfe Regierung verspricht Korrekturen bei den Zuschüssen für die familiäre Kleinkinderbetreuung wbt. · Das Ding trägt einen umständlichen Namen, die Wirkung ist aber frappant. Seit Januar 2013 gilt eine neue Verordnung über die Alimentenhilfe und die Kleinkinderbetreuungsbeiträge (AKV). Sie regelt die Berechnung der Lebenskosten neu - in Anlehnung an die
Ergänzungsleistungen der AHV/IV und die kantonalen Zusatzleistungen. Seit 1992 waren die Beiträge nicht angepasst worden. Das Leben verteuerte sich in dieser Zeit um 28 Prozent. Von der Neuregelung erwartete man Mehrkosten um 30 Prozent.



Artikel im Wortlaut.
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11.12.2013   KKBB – Erfolg für die Sozialkonferenz

Zürich, 11. Dezember 2013 – Die Zürcher Regierung ist bereit, Sofortmassnahmen zur Senkung der Kleinkinderbetreuungsbeiträge zu treffen und die Gemeinden bereits ab 2014 zu entlasten. Dies teilt sie in einem Antwortschreiben an die Sozialkonferenz des Kantons Zürich mit, die sich mit einem konkreten Vorschlag an sie gewandt hat.
 

Medienmitteilung im Wortlaut.
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18.11.2013   
Der Sozialbericht 2012 für den Kanton Zürich kann
hier heruntergeladen werden.

Die Sozialhilfequote beträgt 2012 zum dritten Mal in Folge 3,2%, da die Bevölkerung im Kanton Zürich wiederum gewachsen ist.  2012 waren 44’154 Personen auf Sozialhilfe angewiesen, was einem Wachstum gegenüber 2011 von 0,8% (2011: 43’592) entspricht.
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20.08.2013   Wirkungsanalyse gefordert

Zürich/Uster 20.8.2013 (pd) Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich ist mit dem Begehren an die SKOS herangetreten, zu überprüfen, ob die 2006 eingeführten Anreizsysteme der geltenden SKOS-Richtlinien die beabsichtigte Wirkung erzielen.  


Medienmitteilung im Wortlaut.
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10.07.2013   Den aktuellen Newsletter 2/2013  finden Sie hier.

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24.05.2013   Den aktuellen Newsletter 1/2013  finden Sie hier.
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30.11.2012   

Seit einigen Jahren hat sich der Vorstand der Sozialkonferenz für einen kantonalen vertrauensärztlichen Dienst eingesetzt, der es den Gemeinden ermöglicht, gesundheitliche Situationen von Sozialhilfebeziehenden durch vertrauensärztliche Beurteilungen zu klären. Dies auf der Grundlage des von der Mitgliederversammlung mit den Schwerpunkten 2010 – 2014 erteilten Auftrags.

Das beharrliche Bemühen der Sozialkonferenz wurde von Erfolg gekrönt, die Sozialbehörden können neu für vertrauensärztliche Abklärungen und Beurteilungen den regionalen ärztlichen Dienst (RAD) der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) beiziehen. Dazu hat die Sozialkonferenz mit der Sozialversicherungsanstalt einen Rahmenvertrag  abgeschlossen. Dieser regelt die grundsätzlichen Konditionen der Erteilung konkreter Aufträge durch die kommunalen Sozialbehörden an den RAD SVA und kann nachstehend heruntergeladen werden.

Rahmenvertrag VAD

Entbindungserklaerung

Zuweisung an den Vertrauensarzt


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30.11.2012   Den aktuellen Newsletter 4/2012  finden Sie hier.

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15.11.2012   Herausforderung Asylverfahren – Überforderung der Gemeinden

Unser Staatswesen steht im Sozial- und insbesondere im Asylbereich vor grossen
Herausforderungen. Insbesondere die Gemeinden, welche Asylunterkünfte zur Verfügung
stellen müssen, welche Personen mit vorläufigem Aufenthalt allenfalls in der Sozialhilfe
betreuen, an ihren Schulen spezielle Kurse anbieten müssen. An der Jahrestagung der
Sozialkonferenz des Kantons Zürich trafen sich die 3 Staatsebenen zum Dialog.

Medienmitteilung im Wortlaut.
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31.07.2012   Den  Newsletter 3/2012  finden Siee hier.
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05.07.2012   Den Newsletter 2/2012  finden Sie hier.
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10.05.2012   

Die nachstehend zum Download aufgeschalteten  Empfehlungen wurden von der Sozialkonferenz des Kantons Zürich zusammen mit der kantonalen Oberjugendanwaltschaft und dem kantonalen Sozialamt erarbeitet.

Das kantonale Amt für Jugend- und Berufsberatung und das kantonale Volksschulamt stimmen diesen Empfehlungen zu.

Empfehlungen für die Nebenkostenregelung Kinder- Jugend- und Schulheimplatzierungen


Berechnungsformular für die Nebenkostenregelung Kinder-, Juged- und Schulheimplatzierungen
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05.05.2012   Den Newsletter 1/2012  finden Sie hier mit Information über das Inspektorat der Stadt Zürich für Gemeinden.
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20.12.2011   Neuchâtel, 20.12.2011 (BFS) - Im Jahr 2010 wurden in der Schweiz 231'046 Personen mit Sozialhilfe unterstützt, was einer Sozialhilfequote von 3,0 Prozent entspricht. Auf nationaler Ebene verharrt damit die Sozialhilfequote auf dem Vorjahresniveau. Wie aus den Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, verlief hingegen die Entwicklung in den einzelnen Kantonen und Gemeindegrössenklassen uneinheitlich. Wie im Vorjahr konnten auch 2010 weniger Sozialhilfefälle durch die Verbesserung der Erwerbssituation abgelöst werden.

Medienmitteilung des BfS zur Sozialhilfestatistik 2010.



Sozialhilfestatistik 2010.
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06.12.2011   Den aktuellen Newsletter 8/2011 mit einem Rückblick auf die Jahrestagung 2011 finden Sie hier.
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24.11.2011   Der neue Sozialbericht Kanton Zürich ist erschienen. Sie finden diesen Sozialbericht 2010 hier.
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31.08.2011   Den aktuellen Newsletter 6/2011 mit Reminder zur Teilrevision des Sozialhilfegesetzes (SHG), einem Rückblick Sommertagung und einem Veranstaltungshinweis zur Jahrestagung 2011 finden Sie hier.
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08.08.2011   Den aktuellen Newsletter 5/2011 mit Reminder zur Teilrevision des Sozialhilfegesetzes (SHG), einem Rückblick Sommertagung und einem Veranstaltungshinweis zur Jahrestagung 2011 finden Sie hier.
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30.06.2011   Kaizen im Sozialbereich

Winterthur, 30.06.2011(pd) - Arbeitsmarktintegration ist ein Zauberwort der Stunde – in der Politik, bei den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen RAV, bei der Invalidenversicherung IV und bei der Sozialhilfe. An der ersten Sommertagung „Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarktintegration“ der Sozialkonferenz des Kantons Zürich stand die engere Zusammenarbeit zwischen den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen und der kommunalen
Sozialhilfe im Mittelpunkt. 


Medienmitteilung im Wortlaut.
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24.05.2011   

Den Newsletter 4/2011 mit den Vernehmlassungsantworten zur Vernehmlassung zur Teilrevision des Gesetzes über die Zusatzleistungen zur AHV/IV (ZLG) und des Einführungs-gesetzes zum Krankenversicherungsgesetz (EG KVG) finden Sie hier.

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24.04.2011   

Den Newsletter 3/2011 mit den Vernehmlassungs-antworten zur Revision des Gemeindegesetzes und der Fehlanreize in der Sozialhilfe  finden Sie hier.

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18.04.2011   

Zur Rückzahlungspflicht der Institutionen gemäss § 67 Stipendienverordnung
ist ein neues Merkblatt herausgekommen. Sie finden es hier

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30.03.2011   

Orientierungshilfe für Behörden und Fachstellen März 2011

Die Arbeitsentschädigung von Pflege- und Tageseltern ist eine Form des Erwerbs und unterliegt deshalb sozialversicherungsrechtlichen Bestimmungen. Wie diese Bestimmungen im Einzelfall anzuwenden sind, hängt von den Konkreten Rahmenbedingungen des jeweiligen Plfege- bzw. Tagesbetreuungsverhältnisses ab, zum Beispiel vom Status der Pflege- bzw. Tagesfamilie, ob sie unselbständig oder selbständig ist. Mit diesen Fragen haben sich in erster Linie Behörden und Fachstellen zu befassen. Zu deren Unterstützung erarbeiteten das Amt für Jugend und Berufsberatung, die Sozialversicherungsanstalt Zürich, das Kantonale Sozialamt, das Kantonale Gemeindeamt und die Sozialkonferenz des Kantons Zürich die Orientierungshilfe „Sozialversicherungen und Arbeitsentschädigung Pflegeeltern“.

Sie finden diese Dokument unter diesem
Link.pdf
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24.03.2011   
Den Newsletter 2/2011 mit der Vernehmlassungsantwort zur Teilrevision der SKOS-Richtlinien finden Sie hier.


Unter Anderem finden sich folgende Inhalte in diesem Newsletter:

Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich wurde zu verschiedenen Vernehmlassungen eingeladen
  • Teilrevision SKOS-Richtlinien per 1. Januar 2011
  • Gemeindegesetz
  • Fehlanreize im Steuer- und Sozialsystem
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07.02.2011   

Den Newsletter 1/2011 mit der Vernehmlassungsantwort zum Einführungsgesetz Kinder- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR)  finden Sie hier
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26.11.2010   Sie können das Dokument (3,4 MB)  hier herunterladen ..
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In Not geraten?

Die Zahl der Menschen, die in Not geraten und auf Sozialhilfe angewiesen sind, ist gross.

Notlagen haben viele Ursachen: Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Behinderung, familiäre Verpflichtungen, persönliche Krisen oder Suchtprobleme, fehlendes oder zu niedriges Einkommen.

Menschen in finanziellen und persönlichen Notlagen haben das Recht, sich an die Sozialhilfe-Stelle in ihrer Gemeinde zu wenden.

In der Broschüre «In Not geraten?» finden Sie Antworten auf zahlreiche Fragen rund ums Thema Sozialhilfe.

Die Broschüre in Not geraten können Sie zum reduzierten Preis von Fr. -.20 pro Stück bestellen oder als pdf ausdrucken.


Broschüre zum herunterladen in den verschiedenen Sprachen

albanisch-A NDODHENI NË NJË SITUATË TË VËSHTIRË?.pdf

arabisch-ھل أصبحتم في حالة فقر أو عَوَز أو تُعانون من ضیق ذات الید؟.pdf


deutsch-In Not geraten?.pdf


englisch-ARE YOU IN DIFFICULTY?.pdf


französisch-ETES-VOUS DANS LE BESOIN?.pdf


italienisch-SERVE AIUTO?.pdf


kroatisch-SOCIJALNO STE UGROŽENI?.pdf


kurdisch-؟نوب راچان.pdf


portugiesisch-ESTÁ A ATRAVESSAR DIFICULDADES GRAVES?.pdf


serbisch-SOCIJALNO STE UGROŽENI?.pdf


spanisch-¿ESTÁ ATRAVESADO GRAVES DIFICULTADES?.pdf
tamil-eP§fsö nghUshjhujö Jdögjöjpyö ,UföfpwPHfsh?.pdf

tuerkisch-SIKINTIYA MI DÜŞTÜNÜZ?.pdf
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Zentrum für Weiterbildung Universität Zürich
Schaffhauserstrasse 228
8057 Zürich

Vom Zentrum für Weiterbildung ist das Stadtzentrum Zürich mit dem öffentlichen Verkehr in rund 15 Minuten zu erreichen. Parkplätze für Autos (kostenpflichtig) und Fahrräder sind ebenfalls vorhanden.

Lageplan.pdf

Tram Nr. 10 oder 14 ab Zürich HB oder Zürich Oerlikon
bis zu den Haltestellen Hirschwiesenstrasse oder Berninaplatz.

Fahrplan nach Zürich, Hirschwiesenstrasse
Fahrplan nach Zürich, Berninaplatz

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Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
Departement Soziale Arbeit
Auenstrasse 4
8600 Dübendorf

Lageplan

Anfahrt vom Hauptbahnhof Zürich:
Tram: Linie 7 (Stettbach)
S-Bahn: Linien 3, 9 und 12 (Stettbach)

Fahrplan nach Zürich, Stettbach

Kostenpflichtige Parkplätze sind im Parkhaus Stettbach vorhanden.
(Einfahrt bei der Auenstrasse 10)

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metier ist ein  Weiterbildungsprogramm für Mitglieder, SekretärInnen sowie SachbearbeiterInnen von Fürsorge-, Sozial- und/oder der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden. 

Das vollständige Kursprogramm 2016 kann als PDF-Datei heruntergeladen werden (je nach Druckermodell bitte bei den Druckoptionen Querformat wählen).  Kursanmeldungen wenn immer möglich online machen, da nur damit garantiert ist, dass Sie den Reminder erhalten und auf der Teilnehmerliste aufgeführt sind. Das sind die Nachteile der sehr vorteilhaften Automatisierung des Kurswesens.  Besten Dank für Ihr Verständnis.

BItte beachten Sie auch die Anmeldefristen. Sie erleichtern uns damit die Administration. Ob Kurse zustande kommen, müssen wir wegen der Kurslokaliät 4 Wochen vor Beginn bestätigen bzw. stornieren. Bei Abmeldungen wird eine Bearbeitungsgebühr von Fr. 50.– in Rechnung
gestellt. Erfolgt die Abmeldung weniger als 10 Tage vor Kursbeginn, ist der ganze Betrag geschuldet, sofern kein Ersatz gefunden werden kann; ebenso bei Nichterscheinen.


Das Kursprogramm ist auch in Papierform erhältlich und kann unter der folgenden Adresse bestellt werden:

Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Ressort Weiterbildung
Gabriela Schatz
SSW Management GmbH
Birchweg 17
8154 Oberglatt
 
Tel.:   044 851 09 20
Fax.:  044 850 46 92
E-Mail: weiterbildung(at)zh-sozialkonferenz.ch
 
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Kurse

Name Durchführung(en)
(02/10) Grundkurs öffentliche Sozialhilfe 1: 30.08.10 09:00
(03/10) Grundkurs öffentliche Sozialhilfe 1: 05.10.10 09:00
(04/10) Grundkurs öffentliche Sozialhilfe 1: 05.11.10 09:00
(06/10) Grundkurs Vormundschaftswesen 1: 28.09.10 09:00
(07/10) Grundkurs Vormundschaftswesen 1: 03.12.10 09:00
(15/10) Probleme bei Häuslicher Gewalt 1: 24.08.10 09:00
(16/10) Führung vormundschaftlicher Massnahmen durch private Mandatsträger/innen - Vertiefungskurs 1: 25.08.10 09:00
(17/10) Sozialhilfepraxis - Lösungsfindung bei komplexen Fällen 1: 27.10.10 09:00
(18/10) Themenspezifischer ERFA-Abend III - Sozialhilfe 1: 15.11.10 17:00
(19/10) Grundkurs öffentliche Sozialhilfe 1: 24.01.11 09:00

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Die Sozialkonferenz nimmt Stellung zu sozialpolitischen Fragen sowie weiteren Themen, welche sich direkt auf die Ausgestaltung der sozialen Sicherung auswirken (z.B. Finanzen). Sie arbeitet in Kooperation mit Städten und Gemeinden zu Geschäften, welche thematisch die Mitglieder betreffen, eigene Vernehmlassungsantworten aus.
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Zürich 25.11.2010 (pd) –
Die Jahrestagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich war dem Thema „Armut und Föderalismus - oder beissen den letzten die Hunde?“ gewidmet. Im Zentrum stand dabei die Frage, wie die verschiedenen staatlichen Ebenen künftig besser zusammenarbeiten könnten.  Dabei war man sich einige, dass die verschiedenen Regelsysteme (Schule, Berufsbildung, Sozialversicherungen) enger zusammenarbeiten und stärker präventiv wirken sollten, Überschneidungen und Konkurrenz bei der Platzierung der Klientinnen und Klienten durch RAV, IV und Sozialhilfe in den 1. Arbeitsmarkt sollen minimiert werden.

Der Bund will sich im Nachgang zur 1. Nationalen Armutskonferenz vor allem auf die (Re)-Integrationin den Arbeitsmarkt konzentrieren und misst dabei der bundesweit koordinierten Interinstitutionellen Zusammenarbeit (iiz) eine hohe Bedeutung zu, wie Joana Guldimann, Projektleiterin der Studie zur Armutsbekämpfungsstrategie ausführte. Zudem sei ein Bundesrahmengesetz zur Existenzsicherung in Vorbereitung.

Kommunales Know-how nutzen
Zwar begrüsste Martin Waser, Stadtrat Zürich die Diskussion um ein Rahmengesetz des Bundes zur Existenzsicherung, rief seine Kolleginnen und Kollegen jedoch auf, das spezifische kommunale Know-how aus dem Alltag der Sozialhilfe aktiv einzubringen. Es gehe keineswegs allein darum, wer zahle, sondern wie im Interesse der gesamten Gesellschaft und des Individuums eine umfassende Sozialpolitik betrieben werden könne. Dabei spiele die Prävention durch familienergänzende Kinderbetreuung, frühe Einschulung, ein gutes Bildungsangebot für alle, Integrationsbemühungen in den Quartieren eine wesentliche Rolle.

Ergänzungsleistungen für Familien?
Der Kantonale Sozialamtschef, Ruedi Hofstetter betonte in seinem Referat „Was macht der Kanton Zürich?“die Bedeutung der Interinstitutionellen Zusammenarbeit. Er wies daraufhin, dass die Sozialdirektorenkonferenz sich nun intensiv mit der Einführung von Ergänzungsleistungen für einkommensschwache Familien auseinandersetze, allerdings hätten die Zürcher Stimmberechtigten eine entsprechende Initiative 2007 mit 67% Nein verworfen. 

Beat Kappeler lehnt Ergänzungsleistungen für solche Familien ab, könnte sich aber vorstellen, dass ein solches System anstelle von Sozialhilfe und anderen Beihilfen eingeführt werden könnte. Die Erfahrung lehre ihn indessen, dass solche Leistungen zusätzlich zu den zahlreichen bisherigen Kassen und Kässeli ausgeschüttet würden. Er sprach sich für Anreize durch Beseitigung von Schwelleneffekten beim Wiedereintritt in die Arbeitswelt aus durch die Weiterausrichtung zwar stetig sinkende Sozialhilfezahlungen aus.  

Geld allein löst die Probleme nicht
Gegen weitere finanzielle Leistungen wandte sich auch Kantonsrätin Eva Gutmann. Einig waren sich Carlo Knöpfel, Caritas und Johannes Felber, Sozialvorsteher Dietikon, dass es bei weitem nicht nur um Integration in den Arbeitsmarkt gehen könne, da dort oftmals die entsprechenden Stellen fehlten. Sie plädierten dafür, Menschen durch gemeinnütziges Engagement zu integrieren und ihnen wiederum soziale Kontakte und Anerkennung zu verschaffen. Es gehe, so Johannes Felber nicht immer ums Geld, sondern auch um die Haltung Unterstützungsbedürftiger gegenüber. Er sprach sich für mehr Ehrlichkeit im Umgang mit diesen Themen aus. Es sei nun mal so, dass es immer schwieriger werde, Menschen aus der Sozialhilfe herauszuführen, umso mehr als sie oft schon eine längere Zeit abhängig von Unterstützungsleistungen an Arbeitsmarktfähigkeit zusätzlich verloren hätten. 

PKK
Die Co-Präsidentin der Sozialkonferenz fasste die nach Lösungsansätzen suchende Diskussion zusammen. Ein Wundermittel gebe es nicht, hingegen müsse eine umfassende Sozialpolitik unter dem Kürzel „PKK“ Prävention – Koordination – Kooperation aller staatlicher Ebenen und Institutionen stehen. 

Die Mitgliederversammlung bestätigte das Co-Präsidium Gabriela Winkler, Kantonsrätin FDP und Armin Manser, Vorsteher Soziales Uster mit Akklamation und bestellte den Vorstand für die Legislatur 2010-14.
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Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich fördert die fachliche Kompetenz sowie die Koordination und Zusammenarbeit der in der öffentlichen und privaten Sozialhilfe tätigen Gremien auf kommunaler, regionaler und kantonaler Ebene. Sie setzt sich ein für eine zeitgemässe Ausgestaltung und Weiterentwicklung der Sozialhilfe und der Sozialpolitik im Kanton Zürich.

In der Sozialkonferenz sind in der Regel die Bezirke durch je ein Mitglied einer politischen Behörde und durch eine Fachperson im Vorstand vertreten.

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Seit dem 1.1.2013 haben die regionalen Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) ihre Arbeit aufgenommen. Die Sozialkonferenz bietet sowohl im Bereich "Sozialhilfe" wie "Kinder- und Erwachsenenschutz", regelmässig Kurse zur Aus- und Weiterbildung für Mitglieder der Sozialbehörden an.

Die Sozialkonferenz nimmt aktiv an der Umsetzung des neuen Kinder- und Erwachsenenschutzrechtes  im Kanton teil. Sie organisiert regelmässig die Zusammenkunft der Trägerschaften der (KESB).

Die Vernehmlassung zur Anpassung des kantonalen Rechts an die Änderung des ZGB (Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht) finden Sie unter Vernehmlassungen 2009.


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Die Sozialkonferenz versteht sich in erster Linie als Fachorgan, das politisch aktiv wird und die Vernetzung mit der Politik sucht und pflegt.

Behördenhandbuch SH

Sozialhilfe-Behördenhandbuch im Internet

Das Handbuch ist elektronisch abrufbar. Es enthält eine nützliche Volltextsuche und alle Melde- und Abrechnungsformulare.



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Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich pflegt regelmässig Kontakt mit diversen Amtsstellen und NGO's. Sie finden unter dieser Riubrik die Links zu deren Wesites,
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Informationen und Berichte zu den vergangenen Jahrestagungen finden sich unter dem jeweiligen Jahr abgelegt.
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Kurse

Name Durchführung(en)
(19/10) Grundkurs öffentliche Sozialhilfe 1: 24.01.11 09:00
 
(01/11)  Sozialhilfepraxis - Lösungsfindung bei  komplexen Fällen 1:15.03.11  09.00                                                           
(02/11)  Führung vormundschaftlicher Mandate durch private Mandatsträger/innen - Grundkurs 1: 13.04.11 09:00
(03/11) Fremdplatzierung versus Supernanny 1: 17.05.11 09:00
(04/11)  Sitzungsleitung: Die Rolle als Präsidentin/Präsident 1: 24.05.11 09:00
(05/11)  Subsidiarität und Sozialhilfe 1: 21.06.11 09:00
(06/11)  Verfahrensfragen im Kindesschutz- und Vormundschaftswesen 1: 29.08.11 09:00
(07/11)  Zielvereinbarungen, Auflagen/Weisungen, Anreize und Kürzungen in der Sozialhilfe 1: 20.09.11 09:00
I08/11) I nfofenster: Alkoholismus 1: 22.09.11 13:30
(09/11)  Führung vormundschaftlicher Massnahmen durch private Mandatsträger/innen - Vertiefungskurs 1: 05.10.11 09:00
(10/11)  Drehscheibe Sozialsekretariat: bitte anschnallen! (2-Tageskurs) 1: 26.10.11 09:00
(11/11)  Berufliche und soziale Integration in der Sozialhilfe 1: 08.11.11 09:00
(12/11)  Fürsorgerische Freiheitsentziehung - formelle und materielle Voraussetzungen und .... 1: 08.12.11 09:00
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Aus Anlass des Europäischen Jahrs zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung hat das Statistische Amt des Kantons Zürich einen Armutsrechner entwickelt. Er setzt sich zusammen aus einem reinen Sozialhilferechner und weiteren Indikatoren, welche eine Armutsgefährdung aufzeigen. Zweck dieser Anwendung ist eine Sensibilisierung für das Thema.

http://www.statistik.zh.ch/themenportal/themen/aktuell_detail.php?id=7532&tb=&mt=0
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Chor "Natürlich gemischt", Winterthur unter Leitung von Frau Bechinger
Zürich 24.11.2010 (pd) – An der Jahrestagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich packten die Veranstalter mit dem Thema "Hilf Dir selbst, so hilft Dir SKOS" - Die SKOS-Richtlinien im Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und Rechtsanspruch ein heisses Eisen an. Sie stellten sich damit der Diskussion über ihre Notwendigkeit, ihr Fundament, wie Co-Präsidentin Gabriela Winkler ausführte "und werfen einen Blick zurück in die Geschichte, um uns darauf zu besinnen, woher wir kommen, welche Entwicklung unserer Gesellschaft zur heutigen Form der Sozialhilfe mit den SKOS-Richtlinien geführt hat. Wir wollen uns auch der Frage stellen, wo es in Zukunft hingehen soll, ob und wo Verbesserungspotential liegt, ob Rück-, Aus- oder Umbau angesagt sind."
 



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Erste Sommertagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich

Kaizen im Sozialbereich

Winterthur, 30.06.2011(pd) - Arbeitsmarktintegration ist ein Zauberwort der Stunde – in der Politik, bei den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen RAV, bei der Invalidenversicherung IV und bei der Sozialhilfe.  An der ersten Sommertagung „Möglichkeiten und Grenzen der Arbeitsmarktintegration“ der Sozialkonferenz des Kantons  Zürich stand die engere Zusammenarbeit zwischen den regionalen Arbeitsvermittlungsstellen und der kommunalen Sozialhilfe im Mittelpunkt.

Der Arbeitsmarkt mit seinen, im Kanton Zürich speziellen Anforderungen, wie Ruth Meier, Vizedirektorin Bundesamt für Statistik aufzeigte, setzt manchen Bemühungen Grenzen. Diese Grenzen gilt es auszudehnen, wo möglich und innerhalb dieser Grenzen müssen die Chancen zu engerer Zusammenarbeit gepackt werden. Edgar Spieler, Leiter des Bereiches Arbeitsmarkt beim AWA Kanton Zürich wies in diesem Zusammenhang auf eine Stärkung der Zusammenarbeit von RAV’s und der Sozialhilfe durch die Gemeinden hin.

Potenzial zur Wiedereingliederung

Rund ein Drittel der Sozialhilfeempfänger verfügt über das Potenzial zur Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. In der Stadt Uster gelang es, 2010 zwei Fünftel der Teilnehmenden an Integrationsprogrammen wieder auf eigene Beine zu stellen. „Voraussetzung ist“, so Armin Manser, Leiter Soziales Uster und Co-Präsident der Sozialkonferenz, „dass Integrationsangebote möglichst arbeitsnah sind, damit Teilnehmende die aktuellen Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes kennen lernen und über eine längere Zeit erfahren und mögliche Arbeitgebende  Gewähr haben, dass die Teilnehmenden der Integrationsangebote arbeitsmarktfähig sind.“

Erfolgreiche Beispiele

Am Beispiel von „AMIE, Berufseinstieg für junge Mütter“ zeigte Franziska Reinhard, Projektleiterin Berufsbildung Gewerbeverband Basel-Stadt, wie in Basel jungen Müttern zwischen 18 und 26 Jahren mit einem oder mehreren Kindern, während eines 12 monatigen Coaching der Einstieg in die Erwerbstätigkeit ermöglicht wird. Das Projekt wurde vom Gewerbeverband entwickelt und wird von der Sozialhilfe finanziell unterstützt und mitgetragen. Erfolg: 50% der Einsteigerinnen fanden eine Anschlusslösung . Joe Studer, Mitglied der Geschäftsleitung der Max Schweizer AG hab Einblick in Motivation und Arbeitsalltag bei der Integration von Leistungsbeeinträchtigten in einem KMU. Dazu brauche es ein wenig Mut, es sei indessen auch bereichernd für das Arbeitsklima.

Kaizen in der Zusammenarbeit

Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich beabsichtigt, jährlich eine Tagung mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Themenbereich „Arbeitsmarktintegration“ durchzuführen, um damit einen Beitrag leisten zur engeren Zusam­menarbeit von Arbeitgebenden und Institutionen, die sich mit der beruflichen Integration befassen sowie Sozialhilfestellen. Die Zahl derjenigen, die unverschuldet durch die Maschen fallen, soll durch frühzeitige Identifizierung möglichst tief gehalten werden kann. „Wunder gibt es auch hier nicht, dass wissen wir. Aber das industriell höchst erfolgreiche Prinzip von Kaizen, der kontinuierlichen Verbesserung der Prozesse in ungezählten kleinen Schritten, scheint mir auch hier erfolgversprechend“, sagte die Co-Präsidentin Gabriela Winkler in ihrem Eingangsreferat.

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Zürich 21.11.2013 (pd) – Die Jugendhilfe im Kanton Zürich ist in den vergangenen Jahren auch auf Grund gesetzlicher Änderungen einigen Reorganisationen unterworfen worden. Das hat allseits Unsicherheiten ausgelöst. Es bedeutet nicht nur für die Mitarbeitenden des Amtes für Jugend und Berufsberatung eine grosse Umstellung, sondern auch für die Sozialämter, Schulen und politischen Gemeinden.

Unsere Jahrestagung leistet  einen Beitrag zur Klärung, wie der Service public „Jugendhilfe“ von der kantonalen Bildungsdirektion heute definiert wird, welche Entscheide von wem gefällt werden, welche Dienstleistungen von wem zu erbringen sind und wer unter welchen Rahmenkonditionen die finanziellen Lasten zu tragen hat. Verglichen wird die Organisation der Jugendhilfe in unserem Kanton mit derjenigen des Kantons Bern. Dort ist die Jugendarbeit anders als bei uns beim Sozialamt in der Gesundheits- und Fürsorgedirektion angesiedelt.



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Zürich 15.11.2012 (pd) – Unser Staatswesen steht im Sozial- und insbesondere im Asylbereich vor grossen Herausforderungen. Insbesondere die Gemeinden, welche Asylunterkünfte zur Verfügung stellen müssen, welche Personen mit vorläufigem Aufenthalt allenfalls in der Sozialhilfe betreuen, an ihren Schulen spezielle Kurse anbieten müssen. An der Jahrestagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich trafen sich die 3 Staatsebenen zum Dialog.
 



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„IV und Sozialhilfe – Gemeinsame Arbeitsmarktintegration?“

Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich widmet ihre Sommertagungen dem Generalthema „Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt“ – Verbesserungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Sozialversicherungen, Arbeitsvermittlung und Sozialhilfe.

Die IV bestreicht ein weites Feld. Aus aktuellem Anlass stehen Menschen mit einer psychischen Diagnose im Zentrum unserer zweiten Sommertagung. Die Abklärung ihrer Arbeitsmarktfähigkeit und Eingliederung ist besonders anspruchsvoll. Andererseits zeigt sich immer wieder, wie sehr eine Tagesstruktur und regelmässige soziale Kontakte den Verlauf einer psychischen Gesundheitsstörung positiv beeinflussen können.

Mehr als ein Viertel der Personen bezogen gemäss einer Studie aus dem Jahre 2009 „Quantifizierung der Übergänge zwischen Systemen der sozialen Sicherheit (IV, ALV und Sozialhilfe; IAS-System)“ nach einem negativen IV-Entscheid Sozialhilfe. Das entspricht 4.5 Prozent der erfassten Sozialhilfebezüger. Die Frage, welche quantitativen und qualitativen Auswirkungen die strengere Bewilligungspraxis der Invalidenversicherung auf andere IAS-Teilsysteme hat, ist offen. Möglicherweise sollte die Frage lauten, wie können IV und Sozialhilfe gemeinsam dazu beitragen, Menschen mit einer psychischen Diagnose in den Arbeitsmarkt zu reintegrieren.

Gabriela Winkler
Co-Präsidentin der Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Armin Manser
Co-Präsident der Sozialkonferenz des Kantons Zürich

 

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Zur Klärung der Zuständigkeiten und Abläufe wurde die vorliegende Empfehlung vom Mai 2013 in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Sozialkonferenz des Kantons Zürich, des kantonalen Sozialamtes, des kantonalen Amtes für Jugend- und Berufsberatung (AJB) und der KESB-Präsidien-Vereinigung (KPV) ausgearbeitet. Das kantonale Gemeindeamt unterstützt die vorliegenden Empfehlungen.

Sie können das Dokument hier herunterladen.

Checkliste Kinder

Checkliste Eltern


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"Wie gelingt die Integration Jugendlicher in den 1. Arbeitsmarkt?" 

Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich widmet ihre Sommertagungen dem Generalthema „Wiedereingliederung in den 1. Arbeitsmarkt“ – Verbesserungsmöglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Sozialversicherungen, Arbeitsvermittlung, Berufsbildung und Sozialhilfe.

Die berufliche Integration zu Beginn des Erwerbslebens ist von zentraler Bedeutung für das ganze Arbeitsleben. Gelingt dieser Einstieg, sind die Voraussetzungen für eine andauernde wirtschaftliche Selbständigkeit geschaffen.

Kinder und Jugendliche bilden die grösste Anspruchsgruppe in der Sozialhilfe. Diese durch eine geglückte Ausbildungsphase in den 1. Arbeitsmarkt zu integrieren, ist entscheidend für deren Ablösung von der Sozialhilfe.

Die 3. Sommertagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich widmete sich dem Thema Integration Jugendlicher und junger Erwachsener in den 1. Arbeitsmarkt. Welche Wege der Partner Jugendhilfe, Berufsbildung und Sozialhilfe führen zu Erfolg? Wie können Jugendliche unterstützt und gleichzeitig vom Stigma , Sozialhilfeempfänger/in ’ befreit werden? Ein neues Angebot des Kantons Waadt ist diesbezüglich erfolgreich.
Dieses haben wir ebenso wie den Vollzug des Case Management Berufsbildung
auf Stufe des Bundes und des Kantons Zürich näher kennengelernt und diskutiert.


Gabriela Winkler
Co-Präsidentin der Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Armin Manser
Co-Präsident der Sozialkonferenz des Kantons Zürich

 

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„Integration von Ausländerinnen und Ausländern“


Erfolgreiche Integrationsarbeit setzt günstige Rahmenbedingungen voraus. Dazu gehören klare Zielsetzungen und Aufgabenteilungen zwischen Bund, Kanton und Gemeinden, aber auch innerhalb von Amtsstellen. Die Sozialhilfe kümmert sich seit Jahrzehnten um Migrantinnen und Migranten, die in prekären wirtschaftlichen Situation leben, sei es, weil sie als Flüchtlinge in die Schweiz gekommen sind und mit einem Arbeitsverbot belegt waren, sei es weil Sprachbarrieren, Traditionen aus den Herkunftsländern oder eine bescheidene Schulbildung oder ein zu tiefes Einkommen das wirtschaftliche und soziale Fortkommen behindern.

 Auf Bundesebene sind Gesetze angepasst und Programme erlassen worden, welche Kantone und Gemeinden mit neuen Aufgaben betrauen und den Kreis der Betroffenen über die Sozialhilfe hinaus erweitern. Für die Integrationsangebote im Kanton Zürich zeichnet die Fachstelle für Integration verantwortlich. Unter Federführung dieser Stelle wurde ein kantonales Integrationsprogramm (KIP) entwickelt. Die Zuständigkeit für die Integrationsangebote ‚vorläufig Aufgenommene‘ und ‚anerkannte Flüchtlinge‘ ging anfangs 2014 vom kantonalen Sozialamt an die Fachstelle.

 Die 4. Sommertagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich nahm all dies zum Anlass nachzufragen, wer welche Aufgaben bei der „Integration von Ausländerinnen und Ausländern“ wahrnimmt, wie diese finanziert und wie die Nahtstellen geregelt sind.

 


Gabriela Winkler
Co-Präsidentin der Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Armin Manser
Co-Präsident der Sozialkonferenz des Kantons Zürich

 

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Für einmal stand die Mitgliederversammlung im Zentrum des medialen Interesses. 129 stimmberechtigte Mitglieder fanden sich ein, um den Wahlrhythmus für das Co-Präsidium auf nach den Kanntonsratswahlen zu verlegen. Dank einer äusserst kurzfristig eingereichten Kandidatur wurde die Wahl des Co-Präsidiums für ein Übergangsjaht zu einem Richutngsentscheid. Nach dem Willen von 88 gegen 34 Stimmenden sollen Reformen in der Sozialhilfe weiterhin im Rahmen der SKOS bzw. SKOS-Richtlinien gefällt werden.

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«Frühe Förderung – Chancen für die Kinder,
Familien und Gemeinden»


In den ersten Lebensjahren werden die Grundlagen geschaffen für die Art und Weise, wie wir uns in der Welt zu recht finden, Bildung erwerben, persönliche und wirtschaftliche Selbständigkeit erreichen und erhalten. 56% aller Menschen, die auf Sozialhilfe angewiesen sind, haben keine oder eine ungenügende Berufsbildung. Dass sich die Weichen für eine selbstbestimmte Lebensführung sehr früh stellen, ist Bedrohung und Chance zu gleich.
Während Prävention im Gesundheitswesen längst anerkannt ist, fristet die frühe Förderung immer noch ein Schattendasein. Kurzfristiges Denken und ein Festhalten an traditionellen Familienbildern, die für eine wachsende Zahl der Familien nicht mehr zutrifft, stellen für familienergänzende Kinderbetreuung, sozialpädagogische Familienangebote etc. vielerorts erhebliche Hürden dar.
Die Sozialkonferenz hat grösstes Interesse daran, dass möglichst früh alles vorgekehrt wird, damit die Sozialhilfe in der Folge möglichst wenige Klientinnen und Klienten betreuen muss. An der 5. Sommertagung der Sozialkonferenz des Kantons Zürich vom 25. Juni 2015, 16-19h wollen wir aufzeigen, welche Massnahmen ergänzend zur Familie geeignet sind, um den Kleinkindern ein guten Start ins Leben zu ermöglichen.

Programm und Anmeldetalon finden Sie hier.

Gabriela Winkler
Co-Präsidentin der Sozialkonferenz des Kantons Zürich
Armin Manser
Co-Präsident der Sozialkonferenz des Kantons Zürich

 

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Die Sozialkonferenz des Kantons Zürich hat eine neue Co-Präsidentin. Als Nachfolgerin von Gabriela Winkler wurde an der Mitgliederversammlung Kantonsrätin Astrid Furrer, Stadträtin und Sozialvorsteherin Wädenswil gewählt. Bestätigt wurde Armin Manser als Co-Präsident. Neu nehmen auch Raphael Golta, Stadtrat Zürich, Nicolas Galladé, Stadtrat Winterthur, Bea Pfeiffer, Bezirksvertreterin Winterthur-Land, Urs Gröbli, Leiter Soziales Illnau-Effretikon und Daniel Knöpfli, Leiter Soziales Bülach Einsitz im Vorstand. Die Mitgliederversammlung genehmigte ausserdem neue Statuten, welche vorsehen, dass künftig in der Regel die Präsidentinnen oder Präsidenten der Bezirkssozialkonferenzen in den Vorstand der Sozialkonferenz delegiert werden.

An ihrer letzten Jahreskonferenz führte die scheidende Co-Präsidentin, Gabriela Winkler aus, mit den revidierten SKOS-Richtlinien sei die Sozialhilfe auf Kurs, hingegen befänden sich die Sozialversicherungen insgesamt im Umbau. Sie widmete einen grösseren Teil ihrer Ausführungen den enorm steigenden Ergänzungsleistungen für Pensionierte. Altersarmut werde – wieder – ein Thema und immer noch sei sie weiblich.

Ergänzungsleistungen sind keine Sozialhilfe

Ergänzungsleistungen müssen zwar beim Sozialamt beantragt werden, sie sind jedoch keine Sozialhilfe. Den wichtigsten und quantitativ bedeutendsten Teil an Zusatzleistungen zur AHV, nämlich ein Drittel  geht an Menschen in Pflegeheimen. Hier wäre der Hebel anzusetzen. Fragen, wie im Alter pflegerische Leistungen erbracht und finanziert werden sollen, sollten im Zentrum der Debatte stehen. Winkler beklagt die gegenwärtige Fokussierung der Diskussion auf die ca. 3% der Personen, welche das Kapital beziehen und später auf Ergänzungsleistungen angewiesen sei, weil sie über ihre Verhältnisse gelebt und ihre berufliche Vorsorge zu rasch aufgebraucht haben. Diese Rechnung könne nicht aufgehen.

Vertrauen in die SKOS

Regierungsrat Mario Fehr dankte der Sozialkonferenz für ihren erfolgreichen Einsatz für die Revision der SKOS-Richtlinien. Er führte aus, dass ohne die gemeinsamen Reformbemühungen von Kanton und Sozialkonferenz der Tanker SKOS wohl gekentert wäre. Mit den sehr rasch erarbeiteten Lösungen sei ein wichtiger vertrauensbildender Schritt getan. Die Richtlinien seien ein Kompass um Sozialhilfetourismus zu vermeiden. Er unterstrich, dass andere Kostentreiber für den Anstieg der Sozialkosten insgesamt verantwortlich seien.

Fehr nutzte die Gelegenheit den anwesenden Gemeindevertretern ans Herz zu legen, die benötigten Unterkünfte auf den 1. Januar zur Verfügung zu stellen und die neue Quote von 0,7 zu erfüllen, gleichzeitig dankte er ihnen für ihre „hervorragenden Leistungen“. Dem Kanton sei es aber ein grosses Anliegen, die Gemeinden bei dieser Aufgabe zur Bereitstellung der benötigten Unterkünfte möglichst gut zu unterstützen. Dazu gehöre auch, die baulichen und administrativen Schranken im Rahmen des Möglichen tief zu halten.

Die Sozialhilfe bewegt sich

Gast an der Jahrestagung war wie im vergangenen Jahr Felix Wolffers, Co-Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Die politisch besonders umstrittenen Punkte der Richtlinien seien revidiert und das Ergebnis führe zu Einsparungen in der Sozialhilfe und die Kürzungen seien sozialpolitisch noch vertretbar. Als gut bezeichnete er die geltende Rollenverteilung: „Die SKOS sorgt für den fachlichen Input, die Politik entscheidet.“

Die weitere Richtlinienrevision bewege sich auf der Ebene der individuellen Leistungen. Für eine wirksame Entlastung der Sozialhilfe brauche es auch strukturelle Reformen. Die Sozialhilfediskussion müsse nun vermehrt auch auf der gesellschaftlichen Ebene geführt werden: „Wie kann Armut wirksam verhindert werden? Wie kann die Integration in den Arbeitsmarkt wirksam gefördert werden?“
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«Zusammenarbeit von Sozialhilfe und Schule»

In diesem Jahr widmet sich die Sommertagung der Schnittstelle zwischen Schule und Sozialhilfe. Während der Woche spielt sich ein wichtiger Teil des Alltags von Kindern, die auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen sind, in der Schule ab. Belastende Situationen zu Hause werden in der Schule sichtbar. Veränderungen im Verhalten, bei der Beteiligung am Unterricht und am Spiel in den Pausen werden von Lehrpersonen und Schulkolleginnen und -kollegen schnell bemerkt.

Wie kann die Zusammenarbeit von Schule, Schulsozialarbeit und Sozialhilfe zum Wohle betroffener Kinder koordiniert und allenfalls besser gestaltet werden? Was wünscht sich die Schule von den Sozialbehörden und umgekehrt?

 

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