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Jahrestagung 2021

Integrationsagenda und die Folgen der Pandemie beschäftigen die SoKo

An der Jahrestagung der Sozialkonferenz Kanton Zürich tauschten sich in Winterthur rund 90 Vertreterinnen und Vertreter aus Sozialbehörden und Sozialdiensten über die Umsetzung der Integrationsagenda aus und liessen sich über die Folgen von Corona für die Arbeitsmarktbehörden und die Sozialhilfe informieren.

Der Morgen der Jahrestagung der Sozialkonferenz Kanton Zürich (SoKo) vom 25. November stand dieses Jahr im Zeichen der Integrationsagenda. In ihrem Grusswort ging Regierungspräsidentin Jacqueline Fehr auf die Bedeutung der Integration für den Kanton Zürich ein und hob hervor, wie wichtig diese für das gesellschaftliche Zusammenleben ist. Sie wertschätzte den Einsatz, der in den Gemeinden geleistet wird, wo schliesslich die Umsetzungsarbeit stattfindet. Die interessanten Inputreferate von Adrian Gerber, Abteilungsleiter des Staatssekretariates für Migration (SEM), Nina Gilgen, Leiterin Fachstelle Integration Kanton Zürich, und Nadine Zimmermann, Abteilungsleiterin Öffentliche Sozialhilfe beim kantonalen Sozialamt, beleuchteten die Integrationsmassnahmen auf den verschiedenen Staatsebenen. Ergänzt wurden die Sichtweisen mit Stellungnahmen von Nicolas Galladé, Stadtrat und Sozialvorstand der Stadt Winterthur sowie Max Elmiger, Direktor der Caritas. Damit lagen ausreichend Informationen vor, die in Gruppen diskutiert werden konnten, um die Erfahrungen und Handlungsansätze unter den Gemeinde-Vertreter/innen auszutauschen. Insgesamt wurde festgestellt, dass die Zürcher Gemeinden und Städte auf gutem Weg sind. Allerdings dauert es noch ein paar Jahre an weiteren Bemühungen und Erfahrungen, bis die Frage auf der Einladung, ob „die Integrationsagenda ihr Ziel erreicht“, beantwortet werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Arbeitsmarktmassnahmen federn Sozialhilfebedarf in Corona-Zeiten ab
Als Einstieg nach dem Mittag begrüsste Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr die Teilnehmenden und orientierte über die kantonalen Aktualitäten, Bestrebungen und Trends im Zusammenhang mit der „Corona-Krise“. Oliver Schärli, Leistungsbereichsleiter Arbeitsmarkt beim Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, und Edgar Spieler, Leiter Arbeitsmarkt beim kantonalen Amt für Wirtschaft und Arbeit AWA, legten spannende Informationen über die Auswirkungen und Massnahmen während der Pandemie aus der Sicht der Arbeitsmarktbehörden offen. Christoph Eymann, Präsident SKOS, ergänzte mit seinem Referat die Perspektive der Sozialhilfe. Die Referate zeigten auf, dass dank der enormen finanziellen Unterstützung des Bundes und der Kantone, z. B. mit Kurzarbeitsentschädigungen oder Notkrediten, bisher spürbare Verlagerungen in die Sozialhilfe verhindert werden konnten. Die nächsten Monate und Jahre werden jedoch erst aufzeigen, was die mittel- bis langfristigen Folgen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt und auf die Sozialhilfe sein werden. Die aktuellen Entwicklungen des Bruttoinlandproduktes (BIP) lassen hoffen, dass sich sowohl die Schweiz als auch der Kanton Zürich wirtschaftlich rasch erholen werden und damit keine wesentliche Zunahme der Sozialhilfequote zu befürchten ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Präsentation Adrian Gerber, Abteilungsleiter Staatssekretariat für Migration
Präsentation Nina Gilgen, Leiterin Fachstelle Integration Kanton Zürich
Präsentation Nadine Zimmermann, Abteilungsleiterin Öffentliche Sozialhilfe, Kantonales Sozialamt
Präsentation Oliver Schärli, Leistungsbereichsleiter Arbeitsmarkt, Staassekretariat für Wirtschaft SECO
Präsentation Edgar Spieler, Leiter Arbeitsmarkt, Kantonales Amt für Wirtschaft und Arbeit AWA
Präsentation, Christoph Eymann, Präsident SKOS

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